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 ×Toiletten

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Lost Child
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BeitragThema: ×Toiletten   Fr Sep 17, 2010 7:01 pm

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Riley Gardner
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BeitragThema: Re: ×Toiletten   Mi Okt 06, 2010 5:24 am

CF: Gänge


Ein zweites Mal entwich ihm ein erstickter Schrei, als er mit einem Male den Boden unter den Füßen verlor. Was war das denn jetzt? Irgendetwas hatte sich um ihn gewickelt und es war kein Seil… es bewegte sich und zwar… aus eigener Kraft. Dass es dieses schwarze Kabel, welches eigentlich eine Zunge war, sah er nicht und er wollte es auch nicht wissen! Gar nichts wollte er! Außer weg hier… Doch stattdessen wurde er irgendwie nach oben gehoben, als würde er nichts wiegen (was eigentlich auch fast so war, aber das hieß nicht, dass es akzeptierte als klein und schmächtig betitelt zu werden) und sich zu allererst den Hinterkopf hart an irgendeiner Kante stieß, sodass ihm kurz schwarz vor Augen wurde, kurz bevor er grob und schmerzhaft durch irgendeinen Schacht gezogen würde. Der Schmerz bestätigte, dass er wohl nicht träumte… Aber die Realität konnte das auch nicht sein! Verdammt noch mal, kein Kaff in der Welt konnte so verkommen und abgedreht sein! Das war einfach nicht möglich. Nicht-möglich! Nichts von dem was hier geschah war wirklich! Durch die anhaltenden, pochenden Kopfschmerzen, war er allerdings gerade in der Lage das zu denken und nahm wiederum kaum wahr, was um ihn herum geschah. Abgesehen davon, dass er sich immer wieder dies und das irgendwo anstieß, sich wehtat und das Gefühl hatte sein Hintern würde in Flammen stehen, während dieser durch den Schacht geschliffen wurde. Wahrscheinlich war es jedoch besser, dass er nicht ganz bei sich war. Die Waffe hielt er immer noch in der Hand, sie war jedoch immer noch ungeladen, was jedoch nicht hieß… dass er damit nicht hätte zu hauen können, wenn er geistig dermaßen bei sich gewesen wäre. Aber das genaue Gegenteil war der Fall. Fast schon wollte er glauben, dass er sich alles nur eingebildet hatte, dabei geschah es immer noch. Mit einem Male erwachte er jedoch aus seiner Trance, denn… mit einem deutlich hörbaren Krachen landete er mit einem Mal irgendwo auf dem Boden, nachdem sicherlich mehr als zwei Meter in die Tiefe gefallen war. Wenn man das Tiefe nennen wollte, für ihn war es das zumindest und der Sturz tat auch so genug weh. Wimmernd drehte er sich eine Weile herum und hockte schließlich auf Knien und Händen gestützt da. Eine Hand erhob sich wiederum und hielt seine Stirn. So beschissen hatte er sich wahrscheinlich noch nie gefühlt und das wollte schon etwas heißen! Immer noch waren seine Sinne benebelt, vielleicht sogar aus Selbstschutz und er realisierte nicht wirklich in welcher Situation er sich befand. Dazu war er aber wahrscheinlich auch noch aus anderen Gründen nicht in der Lage.

Murrend schaffte er es schließlich sich langsam wieder aufzuraffen, die Hand sinken und lassen und den Kopf leicht zu heben, sodass er vor sich sehen konnte. Sekundenbruchteile blickte er nach vorne in dieses… nicht vorhandene Gesicht, welches gerade Millimeter von seinem eigenen entfernt zu sein schien. In seinem Kopf ratterte es nur sehr kurz, bevor… er diesmal wirklich aufschrie, laut und hoch und ein weiteres Mal umfiel und nach hinten polterte, dabei auf seinen Hintern fiel, dann auf den flachen Rücken, wodurch ihm kurz die Luft aus den Lungen wich, bevor er sich wieder aufrichten konnte. Japsend und wimmernd erhob er erneut die Waffe, die er fest umklammert hielt. Er zitterte nicht weniger als zuvor, aber als er diesmal in etwa zehn Mal den Abzug drückte, den Lauf so gut es ging auf dieses Vieh gerichtet, klackte es nur einige Male, sonst geschah überhaupt nichts. Irgendwann schien er das auch keuchend zu realisieren und krabbelte stattdessen so schnell es ging rückwärts, bis er ungewollt hart gegen die Wand stieß, sich an diese presste und an ihr hochzog, hektisch zu allen Seiten sehend. Ein Klo?! Darüber wann hier das letzte Mal sauber gemacht worden war, konnte er sich gerade wenig Gedanken machen, auch wenn er sich im Normalfall angewidert ausgelassen hätte. Dieses Ding dort… hatte ihn hier geschleppt. Man hatte also irgendetwas mit ihm vor?! Was?! Wollte man ihn essen oder irgendetwas Schlimmeres?! Er erinnerte sich an dieses Bild, von dieser Frau… War dieses Vieh das gewesen?! Würde man so etwas mit ihm auch machen?! Nein, das… das dürfte nicht… Er musste einen Weg hier rausfinden. Keuchend bewegte er sich zur Seite, in Richtung einer Tür, wobei es ihm schwerfiel… zu entscheiden, ob er sich vorsichtig und langsam oder schnell bewegen sollte. Nach wie vor hatte er keine Ahnung was das da war, aber Nachforschungen lagen ihm sicher fern. ‚Nur weg… Nur weg… Was ist nur mit dieser verfickten Stadt los?! Das kann alles nicht wahr sein… Warum ich…’ Jetzt war er wirklich kurz davor in Tränen auszubrechen und hatte auch keinen Nerv für falschen Stolz. Er hatte einfach nur Angst, um sein Leben.



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Valtiel
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BeitragThema: Re: ×Toiletten   Mi Okt 06, 2010 5:37 am


->> Gänge des Personalbereichs

Betrachtete man es aus der Sicht des Dings, musste man auf dieses nicht nur unglaublich nervtötend, sondern auch dämlich wirken, wie ein Tier, ein Kaninchen, oder was auch immer. Der Engel erwartete weder Dank, noch sonst irgendetwas. Man persönlich war uninteressant. Doch nach wie vor erzeugte man Geräusche. Inzwischen war der Kreatur jedoch bewusst, dass man unwichtig für diese war. Man fürchtete sich lediglich und daher kam all dieser Lärm, gleichwohl was man verursachte, ebenso befand man sich auf der Flucht. Aber auch das interessierte ihn nicht. Und wie unheimlich es aussehen musste, als das ‚Gesicht’ der Statur dem Menschen folgte, ohne sich sonst irgendwie zu regen, als man Richtung Tür krabbelte und es in Betracht zog sich in den Tod zu stürzen, schien ihn ebenso wenig zu berühren. Nur der Fakt, dass er seiner Pflicht nachkam. Immer noch tropfte Blut von seinem Körper, auf den schmutzigen Boden. Man sprang umher, man kroch, man verletzte sich, wie ein panisches Tier. Es klackte laut, ab und zu. Und dann wich man an ihm vorbei. Dies hatte letztendlich zur Folge, dass die Kreatur sich langsam wie ein Raubtier herumdrehte und begann, das Gewicht auf beide Beine zu stemmen. Vorne übergebeugt und schwer atmend, richtete die Kreatur sich auf, wobei die Zunge wie eine Peitsche über den Boden knallte und schliff, während sie sich langsam ‚aufrollte’ und sich das Wesen wankend und zuckend auf den Menschen zu bewegte. Und das äußerst schnell, als auch mit stetig unvorhersehbaren Bewegungen.

Kurz darauf ertönte ein lautes, metallisches Krachen. Die nur einen Zentimeter breit geöffnete Tür schlug mit einem Male so laut zu, dass sie sich nach außen drückte. Eine riesige Beule klaffte im Metall, in welchem eine blutige Faust steckte, die das Gerüst beinahe aus den Angeln riss. Falls man darauf überhaupt achten konnte. Denn die Kreatur stand nun direkt vor diesem Menschen, der Kopf war vorgestellt, wenige Zentimeter vom Gesicht des Menschen getrennt. Und aus dem blutigen Maul mit kurzen, spitzen Zähnen drang ein lautes, bedrohliches Fauchen, wie jenes eines Dämons. Die Worte, die die Kreatur versuchte zu formen, kamen nicht hinaus. Doch war spielte keine Rolle. Die Gefahr war noch nicht verschwunden. Die Kreaturen durchsuchten die Korridore des Gebäudes. Erneut erstarrte das Monster und regte sich nicht mehr, bis das Blut an seinem Körper.


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Riley Gardner
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BeitragThema: Re: ×Toiletten   Fr Okt 08, 2010 8:35 pm


Er bemerkte, dass sich dort etwas tat, dass das Wesen wieder in Bewegung kam. Was genau passierte… wollte er jedoch gar nicht wissen. Alles was in ihm aufstieg war, dass er hier wirklich raus musste und zwar schnell, bevor man dazu kam zu tun was auch immer man da vorhatte. Er dachte nicht einmal daran, dass ihn eventuell etwas oder was ihn dort vor der Tür erwarten könnte… So weit kamen seine Gedanken gar nicht und die Frage war doch, ob es wirklich schlimmer sein konnte als das, was hier drinnen ‚lauerte’. Das war immerhin nicht nur ein Monster, dieses Vieh war schnell, hatte ihn verschleppt und zwar die grobe Art und Weise und… musste ja irgendetwas vorhaben. Nichts wozu er ganz heile bleiben musste, wie es aussah. Denn ja, auch jetzt kam er nicht darum herum zu übertreiben, wobei… es diesmal eigentlich tatsächlich keine kleine Sache gewesen war, was wiederum jedoch nicht hieß… dass er daran sterben würde, dass man ihn dort durchgeschliffen und dann einfach fallen gelassen hatte. Jedenfalls wurde seine unsicheren Schritte in Richtung Tür nun wenigstens etwas bestimmter und schneller. In seinen Ohren konnte er sein eigenes Herz pochen hören, obwohl es hier dunkel und kalt war, war ihm heiß und sein Kopf schien sich zu drehen. Aber wenn er jetzt in Panik verfiel und seine Chance nicht nutzte, würde ihm das sicher zum Verhängnis werden. Er war keiner dieser Idioten, die es in Massen in Horrorfilmen gab, die nur aufgrund ihrer eigenen Dummheit starben. Nur durch Zufall war er in diese Stadt gekommen, das war nicht seine Schuld gewesen und er konnte nichts dafür… Also sollte man ihn gefälligst in Ruhe lassen! Er hatte es nicht verdient zu sterben. Dieser kurze Moment des Muts verflog jedoch schnell wieder…

Gerade hatte er die Tür erreicht, seine Hand an die Klinke gelegt, diese heruntergedrückt und damit begonnen das schwere Ding zu öffnen, da erstarrte er auf einmal und wurde kreidebleich. Er fühlte sogar wie ihm die Kälte ins Gesicht stieg, während er unbewusst hart schluckte und… auf die Tür starrte oder das, was von dieser übrig war. Aber auch die Fast, die sich einfach so ins Metall gerammt hatte, bekam nur wenige Sekunden lang seine Beachtung, denn sein Kopf drehte sich inzwischen schon… erstaunlich langsam. Erneut kam dort der Gestank von Blut direkt auf ihn zugeweht, was im Gegensatz zu diesem Anblick… jedoch vollkommen harmlos war. Seine gräulichen Augen waren komplett geweitet und fixierten dieses… ‚Gesicht’, vor allem jedoch diese bestialischen Zähne. Was war das nur…?! Was konnte das sein?! So etwas konnte es nicht geben! Das widersprach… allem. Wo war er hier nur? Das konnte einfach nicht sein… Zitternd drückte er sich mit dem Rücken gegen die Wand, so sehr, dass es sogar schmerzen müsste, wovon er vor lauter Adrenalin jedoch nichts bemerkte. Diesen Blick… der nicht von Augen ausging… hielt er nicht lange aus. Mit einem Male rutschte er einfach an der Wand hinab, immer weiter nach unten und sank schließlich ganz in sich zusammen. Erst nach einem Augenblick raffte er sich dazu auf sich irgendwie von der Tür und von der Kreatur wegzukriechen, in die nächste Ecke, sodass er schließlich halb unter einem der Waschbecken saß. „Ich bin nur zufällig hier… Ich wollte gar nicht hier her… Ich gehöre gar nicht an diesen Ort. Ich will nur wieder gehen. Was ist das hier überhaupt? Verdammte Scheiße. Ich habe an so einem Ort gar nichts zu suchen…“ Beide Hände legte er an den eigenen Kopf und grub die Finger kurz in die eigenen dunklen Haare, während er ganz allein mit sich selbst sprach. Das Ding da fauchte ihn nur an, es hatte wohl keinen Sinn irgendwie… Kontakt aufnehmen zu wollen und… selbst wenn er tatsächlich betteln würde, das brachte doch nichts. Tat es nie.



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Valtiel
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BeitragThema: Re: ×Toiletten   Fr Okt 08, 2010 9:28 pm



Jeder dachte für sich, dass er nicht an solch einen Ort zu gehören hatte. Das man nicht in die Hölle gehörte. In ein Gefängnis. In eine Anstalt. In eine schlechte Familie. Doch Zufälle gab es nicht. Schon gar nicht jenen, dass man sich zufällig in dieser Stadt verirrte. Stets hatte es einen Grund, einen sehr genauen Grund. Es war Schicksal… an welchem die Menschen stets zweifelten. Jedoch schien all dieses Gerede und dieser Gestank von Furcht die hier anwesende Kreatur, derer blutige Faust immer noch in das verbogene Metall gedrückt war, zu interessieren. Die porös aussehende, am Ende jedoch lediglich so aussehende Haut am Unterarm war durch den festen Schlag gerissen, wodurch ersichtlich wurde, dass zumindest die Haut dieser Kraft des Monsters nicht standhielt und nachgab. Dunkles Blut rann aus dem tiefen Riss bis auf die Muskeln hervor, doch schien es das Biest gar nicht zu rühren, als wäre es diese Art von Schmerzen bereits gewohnt. Es reckte seinen Kopf zitternd hinauf zur Decke und neigte den Schädel zu beiden Seiten. Während es dies tat, konnte man das unangenehme Geräusch eines Zischens hören, was durch die blutigen Lippen und scharfen, spitzen Zähne drang. Vielleicht war es auch viel mehr diese schwarze… zuckende Spitze aus der Kehle der Kreatur, die durch die Luft schlug, ehe sie wieder verschwand und den Geruch des Menschen und der Umgebung aufgenommen hatte. Es leckte sich über die Lippen und wankte zurück, als würde eine schwere Last das Geschöpf nach hinten ziehen. Die Faust sackte schwer wie Blei aus der verbogenen Tür und weiterhin sah Valtiel hinauf ins Nichts, wo sich seine Sinne entfalteten und die Umgebung abtasteten. Im Moment wirkte es, als würde das Biest seine Gesellschaft gar nicht wahrnehmen. Lediglich seine nahe und ferne Umgebung, sich selbst, wie in einem autistischen Zustand. Für ihn war es natürlich… eine Selbstverständlichkeit alle Dinge wahrzunehmen, die er wahrnehmen musste und sollte… wie zum Beispiel die Tatsache, dass sich die ‚Eindringlinge’ gegenseitig zerhackt hatten und einer entkommen war. Das fehlende Interesse hatte die letzte Kreatur, die er noch nie zuvor gesehen hatte, hinaus zurück in die Nebel geführt. Doch er roch, was es war.

Es schepperte laut. Denn die Tür war soeben hinaus in den dunklen Flur gefallen. Die Dunkelheit umhüllte die Kreatur, die zu schrumpfen schien, da sie ihre offenbar gewohnte Haltung einnahm. Man hörte, wie sich die harten Klauen in die Bodenfliesen bohrten und in die Wände. Und man hörte das Rascheln der Kreatur, als diese den Raum verließ und seitlich an der Korridorwand entlang kletterte. Man hörte mehrmals Zischen, welches immer leiser wurde. Es klang wahrlich, als würde diese Kreatur irgendetwas flüstern, während sie schwand. Mehrmals. Bis man es deutlich hören konnte; Du wirst sterben. Nicht mehr und nicht weniger. Jedoch immer wieder, bis es so leise wurde, dass einem klar war, dass das Geschöpf fort war.

->> Mal sehen


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BeitragThema: Re: ×Toiletten   Fr Okt 08, 2010 10:09 pm


Vorerst war er komplett mit sich selbst beschäftigt und solange sich ihm nichts näherte, interessierte ihn seine Umgebung auch gar nicht. Das konnte doch wirklich nicht mehr als ein schlechter Scherz sein. Aber dafür… war es einfach zu echt, was einen Traum ebenfalls ausschloss und das wäre eh eine alberne Annahme gewesen. Absolut albern. Alles, was ihm stets blieb, war sich an seinen logischen Menschenverstand zu klammern, aber in diesem Fall… wollte das einfach nicht klappen, denn nichts von dem was hier vor sich ging, seit das da auf der Straße passiert war, war logisch. Nicht einmal ein bisschen… Es leuchtete ihm überhaupt nicht ein. Alles was er die ganze Zeit denken konnte, war dass das vollkommen absurd und unmöglich war. Dass so etwas, wie es dort vor ihm stand, nicht existieren konnte. Aber er bildete sich so was doch nicht ein. Warum sollte er? Er war doch nicht so ein Spinner wie dieser Freak von vorhin… Mehr als sich den Kopf zerbrechen tat er hier also nicht. Was sollte er denn auch tun?! Er konnte hier nicht weg, man ließ ihn nicht, aber sonst geschah auch nichts. Vielleicht… sollte er die Waffe nachladen. Vielleicht bekam das Ding das gar nicht mit, dann könnt er endlich…

Gerade als er so intensiv in seine eigenen Überlegungen vertieft war, zuckte er stark zusammen und keuchte. Dabei… war gar nichts passiert, außer das laute Scheppern ihn auf einmal unterbrochen hatte. Panisch wanderten seine Augen durch den Raum und rutschten auf… die Tür, die nicht mehr in ihren Angeln hing. Jetzt… war sie doch offen? Aber… das Ding stand immer noch genau davor, wie sollte er da vorbeikommen? Es stand jedoch fest… dass er jetzt wieder aufmerksam sein und sich zusammenreißen musste. Direkt angucken, konnte er dieses Monstrum jedoch nicht. Und zur Tür zu starren, war vielleicht auch nicht allzu klug, deswegen… sah er einfach vor sich auf den Boden, auch noch als er Geräusche hörte. Nach kurzer Zeit realisierte er jedoch, dass dieses Ding… sich aus dem Staub machte? Irritiert sah er nach oben, in Richtung des Lüftungsschachts, durch den sie hierhergekommen waren. Inzwischen hatte sich das Teil schon hochgezogen und war tatsächlich dabei wieder… wegzukriechen. Was… Nicht dass er traurig wäre, aber… er verstand nicht. Wollte man ihn hier doch nur verarschen?! Was sollte das denn?! Man hatte ihn hierher gebracht, ihm einfach nur tierisch Angst eingejagt und verpisste sich jetzt?! Das ergab alles noch viel weniger Sinn! Natürlich war er wütend. Eigentlich vielleicht eher auf sich selbst, da er wirklich Angst gehabt hatte, aber so etwas sah er nie ein. Er verstand diesen Mist einfach nicht. Das war doch einfach nicht zum Aushalten! Mit einem Male richtete er sich erstaunlich schnell auf, hielt jedoch wieder inne, als er glaubte… zwischen dem Gezische irgendwelche… Worte zu hören. Das… Wer war das?! Dieses Ding?! Das war doch… So eine verdammte Scheiße! Er ließ sich nicht noch weiter verarschen! Mit einem Male holte er sich aus und kurz danach schepperte es zwei Mal laut. Ohne darüber nachzudenken hatte er die Pistole gegen den Lüftungsschacht geworfen und zum Glück war sie danach auf den Boden gefallen. Für die Waffe interessierte er sich im Moment jedoch wenig. „Halt deine Fresse! Was weißt du schon! Was oder wer auch immer du bist, Gott bist du sicher nicht und Angst machst du mir so auch nicht! Also halt einfach die Klappe und lass mich gefälligst in Ruhe!“, brüllte er einfach drauflos, ebenfalls ohne nachzudenken. Schließlich stand er… von Stille umgeben und allein hier im Klo herum und hörte lediglich sein eigenes Keuchen. Verdammt noch mal… Innerlich kochend sammelte er die Waffe wieder auf, kramte in seinen Taschen herum und stellte fest, dass er ein Magazin irgendwann verloren hatte. „Scheiße…“ Zwei hatte er jedoch noch übrig, also konnte er nachladen und diesen beschissenen Ort verlassen. Erstmal das Einkaufszentrum und dann endlich diese Stadt.



TBC: Pale Ville - Supermarkt Indian Runner

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